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in Au i. d. Hallertau und der näheren Umgebung
„Keltenschanze“ ist die volkstümliche Bezeichnung für die Reste von Erdgevierten mit umlaufendem Spitzgraben und einem nach Westen, Süden oder Osten orientiertem Tor. Die Anlage ist weder eine Römer- noch eine Keltenschanze, sondern wird vielmehr als „frühgeschichtlicher Ringwall“ bezeichnet. „Frühgeschichtlich“ wiederum bezeichnet den Zeitraum zwischen der Römerzeit (Ende 500 n. Chr.) und dem frühen Mittelalter (Beginn 800 – 900 n. Chr.). Diese besonderen Bauten könnten Versammlungsorte von Priestern, Gerichtsplätze oder Volksspeisungsplätze gewesen sein.
Wegbeschreibung: von der Oberen Hauptstraße beim Maibaum zur Koop.-Schmid-Straße abbiegen bis zur Pfarrkirche, ab hier Klosterberg weiterverfolgen bis zur Abzweigung Maria-Eich-Straße, diese geradeaus den ganzen Berg hinauf fahren bis zur Einmündung in Wald, parken vor dem Funkturm, den Weg am Waldrand entlang gehen, dann Kurve, kurz danach (noch vor der Kapelle Maria Eich,) links den Weg bergab nehmen, nach wenigen Metern beginnt rechts die Keltenschanze, die man zu Fuß gut oben auf dem historischen Ringwall umrunden kann.
Idyllisch am Waldrand des Tannet gelegen, laden die Fischweiher im Sommer und Winter zum Spazieren gehen und Verweilen ein. Die Mitglieder des Fischereivereins Au haben das Areal an der Abens selbst in vielen Arbeitsstunden zu dieser wunderschönen Weiheranlage gemacht und damit den Bürgern und Besuchern von Au ein interessantes Ziel für Spaziergänge oder, besonders im Winter, für den Freizeitspaß geboten. Erreichbar ist die Weiheranlage von der Unteren Hauptstraße aus über die Rennbahnstraße, dann geradeaus weiter bis zum Waldrand an der alten Kläranlage, wo Autos geparkt werden und der Spazierweg beginnt.
Im Jagdsaal der Schlossherrschaft ist die größte private Sammlung von Jagdtrophäen zu bestaunen. Besichtigung nur nach Anmeldung!
Im alten Sudhaus sind Dank der Sammelleidenschaft des Schlossherrns Eugen Beck von Peccoz alle Wände mit emaillierten Werbeschildern aus früheren Zeiten dekoriert. Besichtigung zu den Öffnungszeiten des Schlossbräukellers.
Idyllisch mitten in einer Waldlichtung liegt die Wallfahrtskapelle „Maria Hilf“ zwischen Au i.d. Hallertau und Rudertshausen bei Haarbach nahe Osterwaal (beschildert). Besonders im Mai wird die schmucke Kapelle mit ihrem prächtigen Altar nicht nur zu den Marienandachten an allen Sonn- und Feiertagen, sondern auch zur stillen Besinnung von vielen Gläubigen besucht. Ein Parkplatz am Waldrand in unmittelbarer Nähe zur Kapelle macht „Maria Hilf“ in wenigen Minuten gut erreichbar, Autos mit Gehbehinderten dürfen direkt vorfahren. Spaziergänger und Naturfreunde schätzen zudem die reizvollen Wege rings um die Lichtung, und auch ausdauernde Wanderfreunde kommen auf ihre Kosten.
Der Ursprung der Kapelle „Maria Hilf“ geht auf das Jahr 1814 zurück, als dankbare Eltern für die unerklärliche Heilung ihres kranken Kindes ein Marienbild aufstellen ließen und oft davor beteten. Die wunderbare Heilung sprach sich schnell herum, und so kamen bald viele Hilfesuchende, um vor der Buche mit dem Bildnis der Heiligen Maria zu beten. 1875 wurde neben der Buche eine einfache kleine Kapelle errichtet, die dem wachsenden Besucherstrom schon bald nicht mehr gerecht und im Jahr 1903 um die Hälfte vergrößert wurde. 1928 hat die Kirchenstiftung Osterwaal die Baulast für das Kirchlein übernommen.
Anstelle eines hölzernen, turmähnlichen Gestells, von dem zu feierlichen Anlässen zwei kleine Glocken läuteten, wurde 2002 neben der Kapelle ein gemauerter Turm mit Kupferdach errichtet und das Geläut um eine weitere Glocke ergänzt. Zusammen mit einem frischen Anstrich für Turm, Kapelle und den kunstvoll geschmiedeten Zaun erstrahlt „Maria Hilf“ nun in neuem Glanz.
Stadt München
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Benediktinerabtei
Weltenburg
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Nahverkehr
Wandertouren:
Veranstaltungshinweis: Holledauer Radltag
Inzwischen schon zur Tradition geworden ist unser „Holledauer Radltag“, der jedes Jahr Ende Juli stattfindet. Es starten einige Gruppentouren aller Schwierigkeitsklassen für Jung und Alt von verschiedenen Orten im Herzen der Hallertau aus mit einem Ziel: der Schlossbräu in Au i. d. Hallertau. Bei einer gemeinsamen Einkehr lässt man dort den Tag im Biergarten ausklingen.
Radwanderkarte
Ein gedrucktes Exemplar der aktuellen Radwanderkarte ist kostenlos im Einwohnermeldeamt des Rathauses Au i. d. Hallertau erhältlich.
Au – Bockerlradweg
Rund zwei Kilometer des „Bockerlradweges“ zwischen Au i. d. Hallertau und Enzelhausen verlaufen im Bereich des Marktes Au i. d. Hallertau. Durch die Unterstützung des Bundes und des Freistaates Bayern ist es dem Markt Au i.d Hallertau gelungen einen wunderschönen hochwertigen Rad- und Wanderweg zu realisieren. Der Weg ist in Au durch vier Auffahrten (Bahnleite, Maria-Eich-Straße, Keltenweg und Fischweiher) zu erreichen und ist sehr gut ausgeschildert. So wie das Holledauer Bockerl einst den Weg in die weite Welt eröffnete, bietet der Bockerlradweg nun den Anschluss an das Bayernnetz für Radler, über das man sowohl den Abens-, Donau- und Altmühlradweg, aber auch den Ammer-Amper- und den Isarradweg erreichen kann.
Radltouren rund um Au
Freizeitbus Kelheim – Freising
Informationen zum Freizeitbus für Radler und Wanderer finden Sie auf der Homepage
Anfahrt von Regensburg:
Über die A 93 bis Ausfahrt Elsendorf, dann Richtung Mainburg auf der B 301 durch Appersdorf, Lindkirchen, Mainburg, Puttenhausen, Rudelzhausen, ⇒ Au
Anfahrt von Ingolstadt:
Über die A 9/E 45 Richtung München – Abfahrt Pfaffenhofen – ST 2045 Richtung Schweitenkirchen, ⇒ Au
Anfahrt von München:
Über die A9/E45 Richtung Nürnberg – Abfahrt Pfaffenhofen – ST 2045 Richtung Schweitenkirchen, ⇒ Au
Anfahrt von Augsburg:
Über die A8 Richtung München dann A99 Richtung Nürnberg – dann auf die A9/E45 Richtung Nürnberg – Abfahrt Pfaffenhofen – ST 2045 Richtung Schweitenkirchen, ⇒ Au
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